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Nederlandistik: Ministers Prize for Excellence an das "Netzwerk A4" |
| Auszeichnungen |
| Tamara Ehs (Redaktion) am 9. Dezember 2004 |
Das "Netzwerk A4" der Institute für Germanistik/Nederlandistik, Slawistik sowie Finno-Ugristik der Universität Wien wurde heuer für das beste CEEPUS-Netzwerk mit dem Ministers Prize for Excellence ausgezeichnet. |
Seit dem Jahr 2002 wird jährlich der CEEPUS (Central European Exchange Programme For University Studies) ? Ministers Prize for Excellence vergeben. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr erklomm das "Netzwerk A4" heuer die Spitze des Podestes. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Herbert Van Uffelen von der Abteilung für Nederlandistik am Institut für Germanistik sind neben den Instituten für Slawistik und Finno-Ugristik der Universität Wien 14 weitere mitteleuropäische Universitäten Teil des Mobilitätsnetzwerkes. Geschichte und Funktion des "Netzwerk A4" Herbert Van Uffelen koordiniert seit mittlerweile zehn Jahren das "Netzwerk A4", das im Laufe der Zeit immer mehr Beteiligung erfuhr und durch den regen Austausch von StudentInnen und DozentInnen zur Verbesserung von Kenntnissen der slawischen, finno-ugrischen sowie der deutschen und niederländischen Sprache beitrug. Die intensiven Kontakte der Institute und die wechselseitige Anerkennung der Studienleistungen im Rahmen von CEEPUS gewährleisten einen umfassenden multilateralen Austausch. Waren anfangs lediglich die Institute und Abteilungen Nederlandistik in den CEEPUS-Ländern beteiligt, so stießen bereits im zweiten Jahr Slawistik- und Finno-Ugristik-Institute hinzu, um die Effizienz des Netzwerkes hinsichtlich der Mobilität zu erhöhen. CEEPUS-Projekte Neben dem einfachen Austausch von Studierenden und Lehrenden arbeiten die "Netzwerk A4"-Partner auch bei diversen speziellen Projekten zusammen, so zum Beispiel bei "Wirtschaftsniederländisch", "Literatur im Kontext" oder zahlreichen Sommerkollegs. Heuer fanden außerdem erstmals konkrete Besprechungen für die gemeinsame Entwicklung eines mitteleuropäischen Nederlandistik-Studienprogrammes statt, das im Rahmen von CEEPUS II entwickelt werden soll. Ebenso planen die Institute für Slawistik und Finno-Ugristik sowohl länder- als auch fächerübergreifende Studiengänge. Vor allem die Gestaltung eines kulturwissenschaftlichen European Masters-Studiums "Advanced Hungarian Studies", an dem alle Universitätsinstitute in Mitteleuropa teilnehmen sollen, beschäftigt die Teilnehmer des "Netzwerk A4" zurzeit, womit sie wohl auch in den kommenden Jahren zu den Anwärtern für den Ministers Prize for Excellence zu zählen sein werden. (te) |
