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Ulrike Exner - im Bild mit dem Präsidenten der ÖGG Christoph Spötl - vom Department für Geodynamik und Sedimentologie …


… und Cornelius Tschegg vom Department für Lithosphärenforschung erhielten den Otto Ampferer-Preis 2010, eine hohe Auszeichnung für Nachwuchs- wissenschafterInnen aus dem Bereich der Geowissenschaften.


Department für Geodynamik und Sedimentologie der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie Department für Lithosphärenforschung der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie Website von Ulrike Exner am Department für Geodynamik und Sedimentologie Website von Cornelius Tschegg am Department für Lithosphärenforschung Österreichische Geologische Gesellschaft (ÖGG) Pangeo Austria Forschungsnewsletter der Universität Wien
Otto Ampferer-Preis für Ulrike Exner und Cornelius Tschegg
Auszeichnungen
Redaktion am 24. September 2010

Ulrike Exner vom Department für Geodynamik und Sedimentologie und Cornelius Tschegg vom Department für Lithosphärenforschung erhielten am Donnerstag, 16. September 2010, den Otto Ampferer-Preis der Österreichischen Geologischen Gesellschaft (ÖGG) verliehen. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung für WissenschafterInnen unter 35 Jahren aus dem Bereich der Geowissenschaften.

Der Otto Ampferer-Preis wird für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Geowissenschaften verliehen. Die eingereichten Arbeiten der BewerberInnen - sie dürfen das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben - müssen in wissenschaftlichen Zeitschriften bzw. Verlagen publiziert worden sein. Otto Ampferer, der Namensgeber für den von der ÖGG vergebenen Preis, wurde unter anderem durch die "Unterströmungstheorie" bekannt, die auf großräumige Fließbewegungen unterhalb der starren Erdkruste Bezug nimmt.

Preisverleihung

Heuer durften sich Ulrike Exner, Department für Geodynamik und Sedimentologie, und Cornelius Tschegg, Department für Lithosphärenforschung, über den Preis freuen. Verliehen wurde er im Rahmen der "Pangeo Austria 2010", eine der größten geowissenschaftlichen Tagungen Österreichs, die heuer von 15. bis 19. September an der Montanuniversität Leoben stattfand. Die Laudatio zur Verleihung hielt der Präsident der ÖGG, Christoph Spötl.

"Für mich ist der Preis - der ja die höchste Auszeichnung für junge ErdwissenschafterInnen in Österreich darstellt - eine sehr schöne Würdigung meiner Arbeit der vergangenen Jahre", so Ulrike Exner, deren Forschungen im Gebiet der Strukturgeologie angesiedelt sind: "Im Detail befassen sich meine Arbeiten mit numerischen Modellen von Störungen, Untersuchungen an Störungszonen in unverfestigten Gesteinen und der Interpretation von Falten um Störungen im Wiener Becken. Darüber hinaus widme ich mich der digitalen Kartierung mittels hochauflösender GPS-Geräte und Laser-Scan Daten."

Cornelius Tschegg überzeugte durch seine methodische Vielseitigkeit und innovative Arbeitsweise, wodurch es ihm gelang, in sehr unterschiedlichen Feldern der Geowissenschaften - Petrologie, Archäometrie und Strukturgeologie - zu publizieren: "Das geowissenschaftliche Arbeiten bereitet mir seit vielen Jahren sehr viel Freude. Der Otto Ampferer-Preis bestätigt dies zusätzlich und ist eine sehr schöne Anerkennung meiner bisherigen Leistung."

Ulrike Exner


Ulrike Exner studierte Erdwissenschaften an der Universität Wien und promovierte am Geologischen Institut der ETH Zürich. 2005 kam sie nach Wien zurück und forschte zunächst im Rahmen des Herta-Firnberg-Programms. Seit Dezember 2009 ist sie Stipendiatin des Senior-Postdoc-Programms "Elise Richter". Im Rahmen dieses FWF-Programms werden Wissenschafterinnen dabei unterstützt, sich für die Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur zu qualifizieren. Thema ihres aktuellen Projekts sind "Mechano-chemische Feedback-Prozesse in Deformationsbändern". Hier untersucht die Geowissenschafterin was innerhalb der Bruchzonen von Gesteinen passiert. "dieUniversitaet-online.at" wird darüber im kommenden Forschungsnewsletter (Oktober 2010) berichten.

Cornelius Tschegg

Cornelius Tschegg schloss 2005 sein Studium der Erdwissenschaften mit einer Diplomarbeit zu den Gesteinen des Erdmantels ab. In seiner Dissertation widmete er sich danach einer neuen Thematik: Gemeinsam mit ÄgyptologInnen und ArchäologInnen entwickelte der Wissenschafter neue Methoden zur Ermittlung von Herkunft und Herstellung antiker Keramiken. Seit 2008 ist Tschegg wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Lithosphärenforschung. (red)

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