Am Montag, 17. November 2008, wurden die Preise der Stadt Wien 2008 an insgesamt zwölf Kulturschaffende und WissenschafterInnen vergeben. Unter den Ausgezeichneten finden sich auch zwei WissenschafterInnen der Universität Wien: Helga Nowotny im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften und Michael Wagner im Bereich Natur- und Technische Wissenschaften. |
Im Rahmen einer Gala verlieh Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am Montag, 17. November, im Wiener Rathaus die Preise der Stadt Wien für das Jahr 2008. Von der Universität Wien wurden Univ.-Prof. Dr. Helga Nowotny und Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Wagner ausgezeichnet.
Die Preise werden jährlich in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur, Musik, Publizistik, Volksbildung, Geistes- und Sozialwissenschaften, Medizinische Wissenschaften und Natur- und Technische Wissenschaften vergeben und sind jeweils mit 8.000 Euro dotiert. Die Festrede hielt der Kulturwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Manfred Wagner, die Laudationes auf die PreisträgerInnen Dr. Bernhard Denscher, Leiter der Kulturabteilung der Stadt Wien.
Helga Nowotny
Helga Nowotny, die im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Preis der Stadt Wien 2008 ausgezeichnet wurde, war von 1982 bis 1996 Dozentin bzw. Außerordentliche Professorin an der Universität Wien. Die international gefragte Wissenschaftsforscherin Nowotny, die im August 2007 ihren 70. Geburtstag feierte, ist derzeit Vorsitzende des siebenköpfigen Wissenschaftlichen Beirats (Scientific Advisory Board) der Universität Wien.
Michael Wagner
Michael Wagner, Leiter des Departments für Mikrobielle Ökologie, wurde im Bereich Natur- und Technische Wissenschaften mit dem Preis der Stadt Wien 2008 bedacht. Im letzten internationalen Zitationsranking des "ISI Web of Knowledge" (Oktober 2008) wurde Wagner unter die Top 20 der weltweit am häufigsten zitierten MikrobiologInnen gereiht. Seine innerhalb der letzten zehn Jahre erschienenen Veröffentlichungen wurden bislang über 5.500 Mal zitiert. (red) |