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Der Quantenphysiker Witlef Wieczorek erhielt das Feodor-Lynen-Forschungsstipendium. Er wird an der Fakultät für Physik in der Gruppe von Markus Aspelmeyer forschen.


Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation an der Fakultät für Physik Forschungsgruppe Markus Aspelmeyer Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung


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Quantenphysiker erhält Feodor-Lynen-Stipendium
Auszeichnungen
Redaktion am 16. November 2010

Der deutsche Physiker Witlef Wieczorek hat das renommierte Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Dieses ermöglicht ihm, an der Fakultät für Physik der Universität Wien in der Gruppe von Markus Aspelmeyer im Bereich der Quanten-Optomechanik zu forschen. Seine Entscheidung für einen Forschungsaufenthalt in Wien untermauert die international hervorragende Stellung der Fakultät für Physik.

"Die Arbeitsgruppe von Markus Aspelmeyer ist weltweit führend auf dem Gebiet der Optomechanik", erklärt Wieczorek. Dieses Gebiet umfasst die Kontrolle mikrometergroßer mechanischer Oszillatoren durch Licht und verspricht, solch makroskopische Objekte in die Quantenwelt zu führen - etwa indem verschränkte Zustände zwischen der Mechanik und dem Licht erzeugt werden. "Das Stipendium ermöglicht mir, an diesem spannenden Forschungsgebiet aktiv mitzuwirken und damit meine Begeisterung für die Quantenwelt weiterzuführen", so Wieczorek.

Über das Stipendium

Das Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht hochqualifizierten JungwissenschafterInnen aus Deutschland einen längerfristigen Forschungsaufenthalt im Ausland um ein selbst gewähltes Forschungsprojekt in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber durchzuführen. Wieczorek ist mit seinem Forschungsthema "Optomechanical quantum entanglement and quantum teleportation" bereits der zweite Feodor-Lynen-Stipendiat in der Gruppe von Markus Aspelmeyer.

Zur Person

Witlef Wieczorek wurde 1979 in Berlin geboren. Er studierte Physik an der TU Berlin und dissertierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München bzw. dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik. Dort forschte er 2006 bis 2010 an experimenteller Mehrteilchenverschränkung, welche mit Photonen, den Teilchen des Lichts, erzeugt wird. Sein Forschungsschwerpunkt im Bereich Quantenoptik liegt nunmehr auf makroskopischen Objekten - mikrometergroße mechanische Oszillatoren, die durch Licht kontrolliert werden und in den Bereich der Quantenwelt vordringen sollen. (red)

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