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Menschenwürde in Recht und Politik bildet einen zentralen Forschungsschwerpunkt von Gerhard Luf.


Im Rahmen des Symposiums wird der Sammelband "Freiheit als Rechtsprinzip" präsentiert.


Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Rechtswissenschaftliche Fakultät Arbeitsschwerpunkte und Lehrveranstaltungen von Gerhard Luf  
Symposium zu Gerhard Lufs 65. Geburtstag
Jubiläen, Veranstaltungen
Redaktion am 16. Oktober 2008

Am Freitag, 17. Oktober 2008, veranstaltet das Institut für Rechtsphilologie, Religions- und Kulturrecht ein Symposium zum 65.Geburtstag von Gerhard Luf. Unter dem Titel "Dimensionen der Menschenwürde" werden aktuelle Problemfelder der Menschenwürdediskussion in Vorträgen von Vertretern der Rechtsphilosophie und politischen Philosophie analysiert sowie Lufs Sammelband "Freiheit als Rechtsprinzip" präsentiert.

Die Rolle der Menschenwürde in Recht und Politik bildet einen zentralen Forschungsschwerpunkt von O.-Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luf. Ihm zu Ehren zeigen die im Rahmen des Symposiums gehaltenen Vorträge "Das Absolute in der Menschenwürde" von Rainer Zaczyk (Bonn), "Menschenwürde und Folterverbot" von Heiner Bielefeldt (Berlin) und "Der aufrechte Gang: Menschenwürde in der global verwalteten Welt" von Aleaxander Somek (Iowa) die aktuellen Problemfelder in der Menschenwürdediskussion auf.

Das Symposium wird vom Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Heinz Mayer, sowie vom Leiter des Institutes für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht, Richard Potz, eröffnet.

Buchpräsentation


Nach der Laudatio auf Gerhard Luf von Rechtswissenschafter Peter Böhm wird Lufs neues  Buch präsentiert. Unter dem Titel "Freiheit als Rechtsprinzip. Rechtsphilosophische Aufsätze" werden zum ersten Mal die bedeutendsten rechtsphilosophischen Schriften von Gerhard Luf in einem Band präsentiert. Darin wird im ersten Abschnitt die Rolle von Rechtsprinzipien wie Freiheit und Menschenwürde bei der Anwendung von Recht untersucht. Der zweite Abschnitt versammelt Texte zur kantischen Rechtsphilosophie und deren Zusammenhang mit aktuellen Problemen. Im dritten Teil entwickelt Luf, ausgehend vom Prinzip der Menschenwürde, eine Theorie der Menschenrechte und zeigt, wie diese zum Verständnis des interreligiösen Diskurses oder der Bioethik herangezogen werden kann.

Lebenslauf

Gerhard Luf wurde am 17. Oktober 1943 in Wien geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien arbeitete er ab 1967 als Assistent am Institut für Kirchenrecht. Nach seiner Habilitation aus Rechtsphilosophie und Kirchenrecht übernahm Luf 1984 den Vorstand des neu gegründeten Instituts für Rechtsphilosophie und Rechtstheorie und wurde sechs Jahre später Ordentlicher Universitätsprofessor. Luf ist u.a. Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt. (mw)


Symposium "Dimensionen der Menschenwürde" zu Ehren von Gerhard Luf

Freitag, 17. Oktober 2008 ab 14 Uhr
Dachgeschoß des Juridicum
Schottenbastei 10-16, 1010 Wien
Einladung
(PDF)

Buchtipp:
Gerhard Luf: Freiheit als Rechtsprinzip. Rechtsphilosophische Aufsätze, herausgegeben von Elisabeth Holzleithner und Alexander Somek. Wien: facultas 2008

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