Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
Universität Wien führend im Handelsblatt-Betriebswirte-Ranking |
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| Redaktion am 25. Mai 2009 |
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Zum ersten Mal hat das deutsche Handelsblatt die Forschungsleistung aller deutschsprachigen 2.100 Betriebswirte in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert. Die Studie orientiert sich an internationalen Standards und zeigt: Die
Forschungsleistungen der Betriebswirte der Universität Wien sind führend. Franz Wirl belegt den ersten Platz im Ranking Top 200 Lebenswerk, Adamantios Diamantopoulos und Richard Hartl befinden sich unter den Top 5 und lassen Kollegen der
forschungsstarken ETH Zürich hinter sich. |
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Unter den besten 91 in der Kategorie "Lebenswerk" finden sich insgesamt neun Forscher der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien – an der Spitze Franz Wirl. Adamantios Diamantopoulos und Richard Hartl folgen auf den Plätzen vier und fünf.
Ebenso erfreulich sind die Ergebnisse der Kategorie "Top 100 – Forschungsleistung" seit 2005. Hier konnte sich Adamantios Diamantopoulos (Internationales Marketing) Platz drei sichern, Richard Hartl belegt den 12. Platz. Insgesamt sind vier Forscher der Universität Wien unter den besten 20.
Das Handelsblatt-Ranking
Das Handelsblatt analysiert jährlich die Forschungsleistung der Betriebswirte im deutschsprachigen Raum. Erstellt wird die Studie vom Thurgauer Wirtschaftsinstitut (TWI) an der Universität Konstanz. Das TWI hat dafür die Publikationen von allen an Universitäten tätigen BWL-Professoren in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz erfasst – insgesamt handelt es sich um mehr als 2.100 Wissenschafter.
Basis des Ranking sind Aufsätze in 761 Fachzeitschriften, deren Qualität anhand verschiedener Indikatoren beurteilt wird. Die internationalen Top-Zeitschriften legen eine hohe Messlatte: Forschungsarbeiten müssen inhaltlich und methodisch dem neuesten Stand der Wissenschaft genügen. Unabhängige Gutachter nehmen jeden Beitrag kritisch unter die Lupe – und lehnen einen Großteil der angebotenen Studien ab.
Die unterschiedliche wissenschaftliche Qualität der Zeitschriften wird im Ranking berücksichtigt. Die Zeitschriften wurden mit abgestuften Punktwerten versehen, die widerspiegeln, wie stark sie in der Fachwelt beachtet werden und wie schwer es ist, einen Aufsatz darin unterzubringen. So bekommt ein Forscher für einen Aufsatz in "Management Science" 1,0 Punkte, für einen im "Business Strategy Review" dagegen nur 0,2 Punkte. (af) |