Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
Vergabe der Theodor-Körner-Preise 2009 |
| Auszeichnungen |
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| Redaktion am 5. Mai 2009 |
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Am Mittwoch, 29. April 2009, wurden die Theodor-Körner-Preise 2009 im Großen Festsaal der Universität Wien an insgesamt 41 JungwissenschafterInnen und KünstlerInnen verliehen. Diese erhalten zwischen 1.500 und 3.000 Euro als Starthilfe in eine wissenschaftliche oder künstlerische Laufbahn. Die Auszeichnungen wurden von AK-Präsident Herbert Tumpel verliehen. Zusätzlich vergab die Stadt Wien drei Spezialpreise im Rahmen des Fonds. Sieben der 41 Ausgezeichneten forschen an der Universität Wien. |
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Der Theodor-Körner-Fonds wurde 1953 anlässlich des 80. Geburtstags des damaligen Bundespräsidenten Theodor Körner von Arbeiterkammer (AK) und Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) initiiert; seither wurden mehr als 3.300 WissenschafterInnen und KünstlerInnen gefördert. Im Mittelpunkt stehen dabei junge ForscherInnen und Kreative, die bereits erste herausragende Arbeiten für ihr Fach geleistet haben und von denen weitere wichtige Beiträge zu erwarten sind. Die Preise, die zwischen 1.500 und 3.000 Euro betragen, sind als Starthilfe für die weitere wissenschaftliche oder künstlerische Karriere gedacht. Im Rahmen der Verleihung hielt Dr. Karin Berger - ehemalige Theodor-Körner-Preisträgerin 1991 - vom Institut für Zeitgeschichte eine Festrede. Ihr Fazit lautet: "Ich denke, der Theodor- Körner-Preis hat immer Vorhaben gefördert, die sich der sozialen Verantwortung stellen, die Freiräume offen- und Denkräume zulassen und damit die Freude am Forschen und an der Kreativität ermöglichen. Trotzdem finde ich, braucht es von allen Förderstellen noch mehr Geld für kluge, querdenkende und nicht dem 'mainstream' angepasste wissenschaftliche und künstlerische Projekte. Unsere Denkräume dürfen nicht verloren gehen."
Sieben der 41 Ausgezeichneten forschen an der Universität Wien:
Dr. Emmanuelle Charpentier: " fasX RNA: a regulator of virulence in Streptococcus pyogenes" (Department für Mikrobiologie, Immunbiologie und Genetik)
Mag. Dr. Claudia Dürr, MAS: "Produktive Lektüren. Zur Interaktion von Lese- und Schreiberfahrungen im Arbeitsprozess von Prosa- AutorInnen" (Institut für Germanistik)
Mag. Anita Hipfinger: "Regulierte Lebenswelten? Zum Verhältnis von Obrigkeit und Untertanen am Beispiel der Herrschaft Wilfersdorf in der Frühen Neuzeit" (Institut für Geschichte)
Dr. Liliane Karlinger, PhD: "Ausländische Investoren in Osteuropa: welchen Beitrag leisten sie zur nachhaltigen Standortentwicklung?" (Institut für Volkswirtschaftslehre)
Max Ringler: "Populationsgenetik und evolutionäre Soziobiologie des Glanzschenkel- Baumsteigers (Allobates femoralis, Aromobatidae) / Population genetics and evolutionary sociobiology in the brilliant- thighed poison frog (Allobates femoralis, Aromobatidae)" (Department für Evolutionsbiologie)
Mag. Maria Schiller: "Governing cultural diversity: Modes of dialogue and conflict in a postmulticultural Europe" (Institut für Kultur- und Sozialanthropologie)
Mag. Dr. Christina Waldsich: "Telomerase - die Entstehung von Krebs und Erbkrankheiten" (Department für Biochemie und Zellbiologie)
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