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Wolfgang R. Langenbucher war seit 1984 Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikations- wissenschaft.


Artikel "Wolfgang Langenbucher verabschiedet sich in Ruhestand"
Wolfgang R. Langenbucher emeritiert: Symposium und Podiumsdiskussion über Journalismus
Emeritierung & Pensionierung, Veranstaltungen
Redaktion am 16. Oktober 2006

Der Kommunikationswissenschafter Wolfgang R. Langenbucher emeritierte mit 30. September 2006. Ihm zu Ehren finden am Donnerstag, 19. Oktober 2006, ein Symposium im ORF-Funkhaus und eine Podiums- und Publikumsdiskussion im Kleinen Festsaal der Universität Wien statt. Prominente Persönlichkeiten aus Journalismus und Wissenschaft nehmen daran teil.

Das Symposium "Journalismus ? Person ? Werk" findet von 10 bis 17 Uhr im ORF-Funkhaus statt. Es referieren KollegInnen von Langenbucher vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Petra Herczeg, Wolfgang Duchkowitsch, Hannes Haas und Fritz Hausjell sowie Frank Stern (Institut für Zeitgeschichte), Irene Neverla (Universität Hamburg), Walter Hömberg (Universität Eichstädt), Gunter Reus (Hochschule für Musik und Theater Hannover), Verena Blaum (ehemals Universität Lüneburg), Edgar Lersch (Universität Halle und Südwestrundfunk), Horst Pöttker (Universität Dortmund). Podiumsdiskussion Um 19 Uhr eröffnet der Philosoph Konrad Paul Liessmann im Kleinen Festsaal der Universität Wien die Podiums- und Publikumsdiskussion mit dem Vortrag "Braucht Journalismus (noch) Persönlichkeit?". Beiträge am Podium kommen von Wolfgang R. Langenbucher (Universität Wien), Eva Linsinger ("profil"), Thaddäus Podgorski (ORF-Generalintendant i.R.) und Joachim Riedl ("Die Zeit" ? Österreich). Moderiert wird die Veranstaltung von Peter Vitouch (Universität Wien). Wolfgang R. Langenbucher Wolfgang R. Langenbucher, geb. 1938 in Pforzheim/Baden-Württemberg, war schon während des Studiums freiberuflich journalistisch tätig. Mit seiner Habilitationsschrift reformierte er die JournalistInnenausbildung, die an der Universität München mit dem Diplomstudiengang Journalistik ihren institutionellen Niederschlag fand.
Von 1975 bis 1983 war Langenbucher Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München. 1984 folgte Langenbucher dem Ruf auf das Ordinariat für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an die Universität Wien. Über Jahre hinweg war er dort Institutsvorstand und prägte Lehre und Forschung. Unter seiner Leitung etablierten sich die Hochschullehrgänge für Öffentlichkeitsarbeit, Markt- und Meinungsforschung sowie für Journalismus an der Universität Wien. 1993 gründete er den Verein "Freunde des Instituts", dessen Obmann er bis heute ist, um den Kontakt mit AbsolventInnen zu fördern. Von 1972 bis 1993 war Wolfgang Langenbucher Mitherausgeber, seit 1994 ist er geschäftsführender Herausgeber der wichtigsten Zeitschrift des Faches: "Publizistik - Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung". (vs)


19. Oktober 2006
Programm (PDF) 
Symposium "Journalismus ? Person ? Werk"
10 bis 17 Uhr
ORF-Funkhaus
1040 Wien, Argentinierstraße 30a

Diskussion "Braucht Journalismus (noch) Persönlichkeit?"
19 Uhr
Kleiner Festsaal Universität Wien
1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1

 

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