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Univ.-Prof. Dr. Stefan-Michael Newerkla


Univ.-Prof. Dr. Stefan-Michael Newerkla

Professur für westslawische Sprachwissenschaft an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Lebenslauf:

geb. 1972 in Horn
1992-96 Studium Slawistik (Tschechisch LA), Anglistik und Amerikanistik LA im Hauptstudium; zusätzlich Absolvierung von Lehrveranstaltungen am Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, am Institut für Finno-Ugristik, am Institut für Romanistik, am Institut für Sprachwissenschaft, am Institut für Erziehungswissenschaften, am Institut für Psychologie und am Institut für Slawistik; Universität Wien
Oktober 1996 2. Diplomprüfung aus Tschechisch und Englisch mit Auszeichnung bestanden, Thema der Diplomarbeit: "Tschechischlehrbücher auf dem Gebiet des heutigen Österreich seit der Thronbesteigung Maria Theresias (1740) bis zum Ende der Vormärzzeit"
1997-1998 Dissertationsstudium der Bohemistik: Intendierte und tatsächliche Sprachwirklichkeit in Böhmen - Thema der Dissertation: "Diglossie im Schulwesen der tschechischsprachigen Länder der Habsburgermonarchie 1740-1918 am Beispiel des westböhmischen Kreisstadt Pilsen"
1998 Rigorosum aus Bohemistik und Schulpädagogik mit Auszeichnung bestanden
1997 Mitarbeiter am interdisziplinären Forschungsprojekt "Sprachpolitik und Sprachwirklichkeit in den romanisch- und slawischsprachigen Provinzen der Habsburgermonarchie von Maria Theresia bis 1914", Institut für Romanistik, Universität Wien
1999 Tutor am Institut für Erziehungswissenschaft/Zentrum für das Schulpraktikum
1997-2003 Universitätslektor, Institut für Slawistik und am Institut für Übersetzen und Dolmetschen, Universität Wien
2000-2001 Mitarbeiter am internationalen Forschungsprojekt "The Crossroads of Cultures: Central Europe from the Point of View of Linguistics and Literary Scholarship", Institute für Slawistik, Universität Wien und Masaryk Universität Brünn (Brno)
2000-2003 Post-doc im FWF-Forschungsprojekt zur "Entwicklung der sprachlichen Kontakte zwischen dem Tschechischen, Slowakischen und dem Deutschen im lautlichen und lexikalischen Bereich seit dem 8. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts"
2001-2003 Mitarbeiter am internationalen Forschungsprojekt "Josef Valentin Zlobický und seine Bedeutung als Initiator und Mediator böhmischer und slawistischer Studien in der Habsburgermonarchie des 18. Jahrhunderts", Institut für Slawistik, Universität Wien und Institut für tschechische Sprache der Masaryk Universität Brünn (Brno)
2003-2004 Universitätsassistent, Institut für Slawistik (Westslawistik), Universität Wien

Juni 2003 Universitätsdozent, Institut für Slawistik (Westslawistik), Universität Wien
seit März 2004 Universitätsprofessor (Vertragsprofessur auf sieben Jahre befristet) für westslawische Sprachwissenschaft an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte:

*Westslawische Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Tschechisch und Slowakisch, Kontaktlinguistik, Textlinguistik, historische Soziolinguistik: Entwicklung der sprachlichen Kontakte zwischen dem Deutschen und den westslawischen Sprachen, Internationalismen- und Austriazismenforschung, Mitteleuropa als Sprachareal
*Grammatikologie und Grammatikographie der westslawischen Sprachen, Problematik ihrer Standardisierung
*Sprache im Internet
*Sprache und Literatur des Mittelalters und der Barockzeit in den böhmischen Ländern
*Die nationale Erneuerung in den böhmischen Ländern
*Schulwesen und Sprachunterricht in der Habsburgermonarchie, Sprachgesetzgebung versus Sprachwirklichkeit in den böhmischen Ländern

 

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