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Univ.-Prof. Dr. Walter Pohl


Porträt "Walter Pohl: Neuer Professor, neue Akzente, neue Forschungsmethode"

Antrittsvorlesung "Die 'ethnische Wende' des Frühmittelalters und ihre Folgen", gehalten am 19. Mai 2006

Gastbeitrag: Kurzversion der Antrittsvorlesung "Die 'ethnische Wende' des Frühmittelalters und ihre Folgen "

 

Univ.-Prof. Dr. Walter Pohl

Professur für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Lebenslauf:

geboren am 27. Dezember 1953 in Wien
Studium der Geschichte an der Universität Wien, Promotion zum Dr. phil. 1984
1985-1990 angestellt beim Forschungsschwerpunkt "Neue Wege der Frühgeschichtsforschung" am Institut für Österreichische Geschichtsforschung
1989 Habilitation für Geschichte des Mittelalters (Univ. Doz.) an der Universität Wien
2001 Habilitation für Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien

seit 1990 angestellt bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission für Frühmittelalterforschung
1991 Gastprofessor, Udmurtische Universität, Ischevsk, Russland
1993 Gastprofessor, University of California Los Angeles (UCLA)
1994/95 Gastprofessor, Central European University, Budapest
1996 Gastprofessor, Rijksuniversiteit Leiden
seit 1998 Leiter der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters
seit 2004 Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
2000 gewählt zum korrespondierenden Mitglied, 2004 zum wirklichen Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
seit Sommer 2002 österreichischer Vertreter im Standing Committee for the Humanities der European Science Foundation (ESF) sowie Delegierter in der General Assembly der ESF
2004 ausgezeichnet mit dem Wittgenstein-Preis
seit März 2006 Professor für mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien

Forschungsschwerpunkte (u.a.):

* Verwandlung der römischen Welt und die Reiche des Frühmittelalters
* ethnische Prozesse und Identitäten zwischen Antike und Mittelalter
* die 'Völkerwanderung' und andere Migrationen
* Geschichtsschreibung und ihre Überlieferung
* frühmittelalterliche Gesetzbücher
* Geschichte der Steppenvölker
* Geschichte und Kulturgeschichte Italiens bis um 1000

Publikationen (Monographien):

* Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa, 567-822 n. Chr. (München 1988, 2. Auflage 2002), 529 S.
* Die Germanen (Enzyklopädie der deutschen Geschichte 57, München 2000, 2. Auflage 2004), 160 S.
* Le origini etniche dell?Europa. Barbari e Romani tra antichità e medioevo (Rom 2000), 325 S.
* Werkstätte der Erinnerung. Montecassino und die langobardische Vergangenheit (MIÖG Erg. Bd. 39, Wien 2001), 262 S.
* Die Völkerwanderung. Eroberung und Integration (Stuttgart-Berlin-Köln 2002, 2. Auflage 2005), 266 S.

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